Mont Blanc – Chamonix

Mont Blanc – ein Berg den ich schon so lange gerne einmal sehen wollte! Die Gelegenheit ergab sich, als Christian Gehrig seine Sommerferien im Wallis starten wollte und wir uns einigten, ein paar Kilometer weiter nach Frankreich zu gehen.
Leider waren die Prognosen alles andere als vielversprechend – speziell die angesagten starken Gewitter machten mir schon etwas Bauchweh.

Trotzdem entschieden wir uns, es zu versuchen. Nach längerer Anfahrt: Chamonix im Regen, keine Berge in Sicht. Nach einem letzten Imbiss ging es zur téléphérique de la Flégère. Ein trauriges Bild: Der Parkplatz fast verlassen, Regen und die Dame am Billetschalter meinte: Vous allez bivouaquer? Vous savez que le refuge du lac blanc est fermé; faites attention aux orages!!

Nun ja, danke für die Ermutigung. Und schon ging’s los. Der Regen hatte inzwischen tatsächlich aufgehört – somit war der Aufstieg zwar steil aber nicht nass. Etwas mehr als 90 anstrengende Minuten später waren wir am lac blanc – einige andere Unverdrossene, aber immer noch keine Berge.

Christian und ich entschieden uns, runter zum lac des Chéserys zu gehen. Immer noch trocken, aber keine wirklich gute Sicht – also erst mal das Zelt aufstellen.

Vom Biwak zum Campingplatz…  🙂

Einen guten spot zum Fotografieren hatten wir schnell aber: Keine Berge in Sicht…..

Nachdem der Sonnenuntergang endgültig ohne uns stattgefunden hatte, zeigten sich endlich kurz einige Gipfel zwischen den Wolken.
Also: flugs eine neue Disziplin erfinden: cloud peak art panoing TM  🙂

systematic chaos
mont blanc wave

Als um kurz vor Zehn der Himmel wieder vollständig dicht machte, ging es ab in’s Zelt – leider fanden ca. 12 weitere Leute unseren Zeltplatz super, also waren wir nicht mehr ganz so alleine wie am Anfang. Aber egal, es gab keine lauten Partys 😉

Denn am nächsten Morgen hiess es früh raus: Juhu, die Wolken sind weg! Leider alle. Macht nichts: #addictedtomorninglight und überhaupt:

Was für ein Anblick!

magic moonlit mountains
first light

Nachdem wir das tolle Bergpanorama genügend fotografiert hatten, hiess es einpacken und in der morgendlichen Bruthitze runter zur Bergstation La Flégère. Alles in allem ein anstrengender, aber sehr lohnenswerter Ausflug!
Herzlichen Dank an Christian Gehrig!

P.S. La Flégère Talstation am Sonntagmorgen?  Nur für Masochisten. Zum Glück bewegt man sich als Landschaftsfotograf antizyklisch!

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